Projekte

Circus Tausendtraum

„Lachen – Staunen- Träumen“ – und das inmitten einer kompletten Unterrichtswoche? Geht das? Es geht. Wir haben uns überzeugen lassen.

Die Tausendtraum-Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen haben sich zum Ziel gesetzt, jedem Kind ein positives Auftrittserlebnis zu verschaffen.  Mit ihrer Gruppeneinteilung knüpfen Sie an den Interessen und dem Können der jeweiligen Schüler/Schülerinnen an.

Dabei geht es nicht darum, „falschen Ehrgeiz“ zu wecken oder Leistungen einzelner Schüler/Schülerinnen in den Vordergrund zu stellen. Jedes Kind hat seine ganz eigene Rolle. Und die Mischung aus Musik, Licht, Kostüm und der Spielfreude des Kindes garantieren jedem Schüler/jeder Schülerin den „eigenen“ Applaus.

Durch die spielerische Art der „Tausendträumer“ ihr Können weiterzuvermitteln, gelingt es immer wieder den Schulkindern ein sehr eindrückliches Gemeinschaftserlebnis zu vermitteln.

Klassenverbände werden aufgebrochen, Jungen und Mädchen agieren miteinander und die Lehrkräfte erhalten die Chance, „ihre“ Kinder einmal von einer ganz anderen Seite kennen zu lernen.

Mit dem Tausendtraum-Programm wird eine Brücke zwischen traditionellen Zirkustechniken und Elementen des Bühnentheaters geschlagen. Jede Geschichte hat eine Pointe, die unabhängig von der Leistung der Kinder, allen teilnehmenden Schülern/Schülerinnen Applaus und Anerkennung garantiert.

Trainingsinhalte sind:

  • Akrobatik – Menschenpyramiden & Akrobatik mit Leitern
  • Jonglage – Teller, Tücher, Bälle, Diabolos, Devilsticks, Ringe, Hula Hoop
  • Artistik – Seiltanzen und Kugellaufen
  • Fakire – Nagelbrett, Scherbenhaufen, Feuer
  • Zauberer – Zauber- und Tricktechniken
  • Clowns – Clownnummern mit ausgefallenen Kostümen und Requisiten.
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Mein Körper gehört mir

Das Theaterstück „Mein Körper gehört mir“ ist ein Projekt, das im Rahmen der Zusammenarbeit mit der theaterpädagogischen Werkstatt Osnabrück fester Bestandteil unseres Schulprogramms geworden ist.

Dieses interaktive Theaterprojekt wendet sich an Schülerinnen/Schüler der 3. und 4. Klassen und wird im zweijährigen Turnus durchgeführt und durch unseren Förderverein finanziert.

Die Kinder lernen mit Hilfe des Projektes,

  • dass ihr Körper ihr persönliches Eigentum ist, für das sie Mitverantwortung tragen
  • wie man sich in ungewöhnlichen Situationen Erwachsenen gegenüber verhalten soll
  • was ein Ja-Gefühl und was ein Nein-Gefühl ist.

Das Programm soll die Kinder stärken

  • in ihrem Selbstbewusstsein „Nein!“ zu sagen, ihren Nein-Gefühlen uneingeschränkt zu vertrauen
  • anderen von ihnen zu erzählen und sich Hilfe zu holen sowie ihnen  helfen
  • Regeln zu lernen, um möglichen Gefahrensituationen vorzubeugen.

Das Programm hilft, das Schweigen zu brechen, das den Täter schützt und das Opfer isoliert.

Drei Unterrichtssequenzen, die im Abstand von einer Woche durchgeführt werden haben folgende Inhalte:

  • Ich und mein Körper
  • Ich und meine Gefühle
  • Ja und Nein sagen.

Kinder, die wissen, wie sie sich in unsicheren Situationen verhalten können, gehen gestärkt durchs Leben. Am Ende des Projektes nehmen sie nicht nur die erfahrenen Geschichten und Gefühle mit, sondern auch eine Telefonnummer, unter der sie Menschen erreichen, die ihnen weiterhelfen können.

Kulturstrolche

Seit 2011 sind unsere Schülerinnen und Schüler als Kulturstrolche unterwegs.

Vom 2. bis zum 4. Schuljahr erleben die Strolche alle Kultursparten und erhalten so eine umfassende Grundlage für ihre kulturelle Kompetenz. Sie besuchen z.B. das Theater, Konzerte, die Bücherei, sehen Kinofilme, gestalten mit Künstlern.  Dabei schauen sie nicht nur zu, sondern machen mit, stellen Fragen und dürfen experimentieren.

Malen wie ein Künstler

Klimaschule

Seit 2012 ist die Martinschule Klimaschule.

Ziel ist es, den Kindern den sparsamen Umgang mit Energien und Ressourcen beizubringen und im schulischen und häuslichen Bereich Energie zu sparen.

Dazu werden in regelmäßigen Abständen Energiedetektive in den 4. Klassen ausgebildet. Sie haben die Aufgabe darauf zu achten, dass keine unnötigen Verbraucher am Netz sind und das richtig gelüftet wird.

Also Licht ausschalten, Computer herunterfahren, Licht nur benutzen, wenn es nötig ist, Stoßlüften in den Pausen.

In regelmäßigen Abständen werden Energiekonferenzen mit unseren Energiedetektiven, unserer Energiebeauftragten Frau Sommer und unserer Hausmeisterin Frau Röstel durchgeführt, um die Beobachtungsergebnisse zu reflektieren.

Klasse 2000

Klasse 2000 ist das größte Programm zur Gesundheitsförderung und Suchtvorbeugung an deutschen Grundschulen. Es begleitet die Kinder von der ersten bis zur vierten Klasse. Durch die Förderung einer positiven Einstellung zur Gesundheit unterstützt es die Entwicklung zu einem gesunden und suchtfreien Leben. Ziel von Klasse 2000 ist es, die Persönlichkeit der Kinder zu stärken. Sie brauchen Kenntnisse, Haltungen und Fertigkeiten, mit denen sie ihren Alltag so bewältigen können, dass sie sich wohl fühlen und gesund bleiben. Gleichzeitig sollen sie erfahren, was sie selbst tun können, um gesund zu bleiben.

Die Inhalte für die einzelnen Jahrgangsstufen sind folgende:

  • Im 1. Jahrgang geht es neben der Ausbildung der sozialen Kompetenz in der Klasse um das „ Abenteuer Atem“ und „Bewegung“.
  • Die Inhalte für den 2. Jahrgang umfassen die Bereiche „Der Weg der Nahrung“, „Klaro entspannt sich“ und „Gefühle-Forscher“.
  • Im 3. Jahrgang steht das „Herz und der Weg des Blutes“ im Mittelpunkt des Unterrichts, neben der Auseinandersetzung mit den Gefühlen Wut und Angst und den entsprechenden Bewältigungsstrategien („Klaros Zauberformel“) sowie dem Thema „Zusammen sind wir stark“.
  • Der 4. Jahrgang beschäftigt sich mit dem Gehirn und seiner Funktionsweise, auch    im Zusammenhang mit TV- und PC-Konsum und deren Auswirkungen („Glück und Werbung“). Mit einer Art Zusammenfassung der vier Schuljahre unter dem Motto „Fit fürs Leben“ schließt das Programm vor dem Wechsel in die weiterführenden Schulen ab.

Das Projekt wird für unsere Schule von der Dr. Arnold-Hueck.Stiftung finanziert.

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JeKITS – Jedem Kind Instrumente, Tanzen, Singen

„JeKits – Jedem Kind Instrumente, Tanzen, Singen“ ist ein Programm in der Grundschule, das auf der Kooperation von Schule und außerschulischem Partner (wie z.B. einer Musikschule oder einer Tanzinstitution) basiert. Mit dem Programm werden alle Kinder einer JeKits-Schule erreicht. JeKits hat drei alternative Schwerpunkte: Instrumente, Tanzen oder Singen.

Die Martinschule hat sich gemeinsam mit der städtischen Musikschule für den Schwerpunkt Instrumente entschieden.

Das erste JEKITs-Jahr (JeKITs 1) bietet eine musikalische bzw. tänzerische Grundbildung für alle Kinder der JeKITs-Grundschule als Einstieg in das gemeinsame Musizieren oder Tanzen. Die Kinder machen grundlegende Erfahrungen mit Musik und ihren Ausdrucksformen Instrumentalspiel, Tanzen oder Singen.

Die Vorstellung der Inhalte des zweiten JeKITs-Jahres wird integriert. Unterrichtet wird im sogenannten „Tandem“: Die Lehrkraft der Musikschule gestaltet die Stunde gemeinsam mit der Klassenlehrerin. Der Unterricht findet im Klassenverband statt und umfasst eine Schulstunde innerhalb der Stundentafel. Der Unterricht ist verpflichtend und kostenfrei.

Das zweite JeKITs-Jahr (JeKITs 2) bildet eine Weiterführung und Vertiefung für alle interessierten und angemeldeten Kinder. Aufbauend auf JeKITs 1 findet das gemeinsame Musizieren im „JeKITs-Orchester“ statt. Begleitend erweitert der JeKITs-Unterricht die Kompetenzen im Instrumentalspiel.

Am Ende des Schuljahres findet eine Abschlusspräsentation statt. Der Unterricht wird durch Lehrkräfte der Musikschule erteilt und umfasst wöchentlich zwei Unterrichtsstunden. Der Unterricht ist freiwillig und kostenpflichtig.

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Fit4Future

Die Martinschule nimmt an dem Programm „Fit-4-future“ der Cleven-Stiftung teil.

Dieses Projekt hat den Anspruch, einen Beitrag zur Gesundheitsförderung und zur Bekämpfung von Bewegungsarmut sowie Übergewicht im Kindesalter zu leisten. Die gesunde Entwicklung der Kinder soll durch die drei Bereiche Bewegung, Ernährung und Brainfitness ganzheitlich und nachhaltig gefördert werden.

Für unsere Schule bedeutet dies:

BEWEGUNG:

Den Klassen wird eine rote Tonne mit Spielgeräten für den Schulhof zur Verfügung stehen, die sowohl in den Sportstunden als auch in den Bewegungspausen zum Einsatz kommen wird.

ERNÄHRUNG:

Alle Kinder und Lehrkräfte werden an einem Ernährungsworkshop teilnehmen. Darüber hinaus werden wir das Thema gesunde Ernährung in unser Schulcurriculum integrieren und in verschiedenen Fächern sowie im Alltag immer wieder einfließen lassen.

BRAINFITNESS:

Ein einsteigender Workshop wird stattfinden. Brainfitness bedeutet die Optimierung von Denk- und Gedächtnisprozessen z.B: durch regelmäßiges Training der Hirnfunktionen, effizientes Lernen und Verknüpfung von Lernen und Bewegung.

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Buddy-Programm

Aufeinander achten, Füreinander da sein, Miteinander lernen

das sind die Leitziele des BuddY-Programms, das in unserer Schule künftig umgesetzt wird.

Auf der Suche nach einem Programm zur Gewaltprävention im Rahmen der Schulentwicklung haben wir ‚BuddY‘ kennengelernt und uns dafür entschieden, eine neue Lern-und Beziehungskultur in unserer Schule zu etablieren.

Konkret heißt das:

  • Strukturen für die Partizipation der Kinder werden verbessert durch die Einführung eines Klassenrats
  • Der Gedanke des Aufeinander-Achtens, des Füreinander-Daseins wird umgesetzt durch die sogenannten ‚Kühlakku-BuddYs‘, die sich um kleine Unfälle auf dem Schulhof kümmern.
  • Außerdem gibt es die Streitschlichter/innen, die in der Pause Hilfestellung bei Konfliktlösungen geben. Durch diesen Einsatz werden vor allem die soziale Wahrnehmungsfähigkeit und die Teamfähigkeit gestärkt. Zudem wächst das Verantwortungsbewusstsein für das eigene Handeln.
  • In der Schulgemeinde wie auch in der OGGS tagt regelmäßig die ‚Kinderkonferenz‘.

Durch das ‚BuddY‘-Programm übernehmen die Kinder Verantwortung als handelnde Personen. Die Lehrkräfte  werden entlastet, indem sie die Schüler und Schülerinnen unterstützen, eigene Problemlösekompetenzen zu entwickeln. Das Schulklima verändert sich positiv.

Wir hoffen, dass wir mit ‚BuddY‘ eine nachhaltige Entwicklung in Gang setzen, von der nicht nur die Martinschule, sondern vor allem auch die Kinder selbst profitieren. Unsere Aufgabe ist es jetzt, Strukturen zu schaffen, welche die Kontinuität des BuddY-Gedankens auch in Zukunft gewährleisten.