Erziehung

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Wir achten aufeinander. Wir sind füreinander da. Wir lernen und leben miteinander.

Wir als Schule bemühen uns, die kindlichen Handlungskompetenzen so zu entwickeln, dass jeder einzelne im guten Miteinander stark wird und dass das System Schule im demokratischen Sinne funktioniert.

Unsere Aufgabe ist es, die Kinder in der Entwicklung ihrer Sozialkompetenz zu unterstützen.

Sie sollen lernen,

  • ihre Bedürfnisse und Gefühle zu äußern
  • freundlich miteinander umzugehen
  • Streitigkeiten friedlich zu lösen
  • eigenes Fehlverhalten einzusehen und sich zu entschuldigen
  • sich an Regeln innerhalb einer Gemeinschaft zu halten
  • Konsequenzen zu akzeptieren.

 

Gemeinschaft braucht Regeln.

Um den Alltag in Schule gestalten zu können, ist es unabdingbar Regeln aufzustellen und deren Einhaltung zu sichern. Jeder einzelne muss seinen Beitrag leisten und die bestehenden Regeln anerkennen und einhalten.

Wir fördern soziale Verhaltensweisen durch die Verbindlichkeit von Regeln und Konsequenzen. Sie dienen der Schulgemeinschaft, den Kindern, Eltern und Lehrkräften, als Rahmen zur Sicherung und Entwicklung unserer sozialen Werte.

In unserer Schule sind diese Regeln in unserer Schulordnung – in unseren goldenen Regeln für das Miteinander – und unseren Klassenregeln festgeschrieben. Diese Regeln erläutern, welche Verhaltensweisen erwartet werden.

Unsere Schulordnung und unsere Klassenregeln sind überschaubar und konzentrieren sich auf die wesentlichen Regeln, um Nachhaltigkeit zu sichern. Diese Regeln sind nicht als Verbote formuliert. Es wird verständlich und konkret beschrieben, wie die erwarteten Verhaltensweisen aussehen sollen.

Wir vertragen uns

Unsere goldenen Regeln sind wichtig für unser Zusammenleben.

In der Martinschule kommen jeden Tag viele Kinder und Erwachsene zusammen.
Alle sollen sich wohlfühlen.

Unsere Schule ist ein Ort des Lernens, der Freude und der Hilfsbereitschaft.
Alle, die hier zur Schule gehen, sind willkommen.

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Miteinander statt gegeneinander

Verhalte dich deinen Mitmenschen gegenüber so, wie du selbst behandelt werden möchtest.
Alle sollen sich in unserer Schule wohl fühlen, daher halten wir unsere goldenen Regeln ein:

  1. Ich bin freundlich und hilfsbereit zu Kindern und Erwachsenen.
  2. Ich löse Streit friedlich mit „Köpfchen“.
  3. Ich gehe langsam und leise durch das Schulhaus.
  4. Ich bin ordentlich und halte die Schule, meinen Arbeitsplatz, den Schulhof und die Toiletten sauber.
  5. Ich gehe sorgsam mit meinen Sachen und mit den Sachen anderer um.

Wenn ich mich nicht an die Regeln halte,

  • entschuldige ich mich für mein Verhalten
  • fülle ich zu dem Vorfall einen Besinnungsbogen aus
  • ersetze ich den Schaden oder mache ihn wieder gut
  • bleibe ich während der Pause in der Eingangshalle und erledige eine Zusatzaufgabe
  • darf ich an einer schulischen Veranstaltung nicht teilnehmen
  • erledige ich eine Aufgabe aus dem Bußgeldkatalog
  • bleibe ich eine Stunde länger in der Schule und erledige eine Sonderaufgabe.

Klassenregeln

In jeder Klasse wird mit den Kindern eine überschaubare Anzahl an Regeln vereinbart. Die Regeln werden positiv formuliert und sind im Klassenraum visualisiert.

  • Ich bin leise.
  • Ich höre zu.
  • Ich zeige auf.
  • Ich sitze auf meinem Platz.

Doch Regelverstöße kommen vor.

Kinder sind sich der Tragweite ihres Handelns nicht bewusst und überschreiten Grenzen.

Aufgabe der Schule ist es, auf Regelverstöße angemessen und verlässlich zu reagieren. Wenn Maßnahmen konsequent eingesetzt werden, tritt Transparenz ein. Die Kinder wissen, welche Konsequenzen auf sie zukommen, wenn sie gegen eine Regel verstoßen.

Eine Intervention hilft nicht nur demjenigen, der gegen eine Regel verstößt, sondern auch den anderen, die bestehenden Regeln einzuhalten.

Wir haben ein Konzept erarbeitet, das dazu beitragen soll, Unterrichtsstörungen, Pausenstreitereien und körperliche Auseinandersetzungen zu minimieren, damit sich Kinder und Erwachsene gleichermaßen in der Martinschule wohlfühlen.

Jedes Kind erhält täglich eine Rückmeldung zu seinem Verhalten in der Schule, die im Schuljahresplaner in der Wochenübersicht schriftlich fixiert und so den Eltern transparent gemacht wird.

Positives Verhalten der Kinder wird gelobt, belohnt und verstärkt, so dass die Kinder lernen:

Es lohnt sich, die Regeln einzuhalten.

Prävention kommt vor Sanktion

Unser Bestreben ist es, Regelverstöße durch verschiedene Maßnahmen von vornherein zu verhindern.

Unsere Präventionsmaßnahmen sind äußerst vielfältig.

Die Förderung der Sozialkompetenz ist dabei als ein Schwerpunktziel zu sehen. Durch unseren Schulsozialarbeiter werden verschiedene Maßnahmen zur Entwicklung des kindlichen Sozialverhaltens zur Verbesserung des Miteinanders in den Klassen angeboten.

Zudem sind wir bemüht, den Kindern Strategien zu vermitteln, mit denen sie auf unterschiedliche Alltagssituationen reagieren können.

Erziehungsvereinbarung

Bildung und Erziehung sind eine gemeinsame Aufgabe von Elternhaus und Schule, die gelingen kann, wenn Eltern und Schule eng zusammenarbeiten. Unsere Erziehungsvereinbarung  ist die Grundlage für die Verwirklichung dieser angestrebten Partnerschaft. (s. Info-Box – Startseite)